Porzellanfigur "Frau mit Trauben und Schale" von Gustav Oppel aus Bisquitporzellan - Allegorie des Herbstes

Porzellanfigur "Frau mit Trauben und Schale" von Gustav Oppel aus Bisquitporzellan - Allegorie des Herbstes

Artikelbezeichnung:
Porzellanfigur "Frau mit Trauben und Schale" von Gustav Oppel aus Bisquitporzellan - Allegorie des Herbstes
Künstler:
Modelnummer:
V12454-BIS
Artikelnummer:
4003106899352
Gewicht:
7,00 kg
Größe (LxBxH):
30,0 cm x 20,0 cm x 70,0 cm
Lieferzeit:
3 Werktage

Bisquitporzellan. Undekoriert. Allegorie des Herbstes.

3.674,00 €
Inkl. 19% MwSt., zzgl. Versandkosten
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Beschreibung
Das Kunstwerk:
Eine Figur aus der Allegorie der Jahreszeiten. Sie verkörpert den Herbst zur Zeit der Weinlese. Die Statue ist aus feinstem Biskuitporzellan im Stil des Klassizismus gefertigt. Gustav Oppel modellierte eine stehende Frau in einer hauchzarten, bis zu den Füßen fallenden Tunika. Der Faltenwurf ist gekonnt geformt und gibt der Porzellanfigur eine sanfte Leichtigkeit. Brust und Beine zeichnen sich klar unter dem „Stoff“ ab und lassen eine sachte Transparenz erahnen. Die geraffte Taille betont die weibliche Form. Zu ihren bloßen Füßen steht rechts ein Korb voller Weintrauben. Der Griff ist mit einer langen Schleife verziert deren Enden locker auf den Trauben liegen. Links sieht man am Boden einzelne herabgefallene Weintrauben. Die Frau trägt ihr Haar mit einem breiten Haarband hochgebunden, dessen Enden über die Schultern und weit über den Rücken fallen. Die Plastik ziert ein zartes Gesicht mit leisem Lächeln, den Blick der Weinschale zugewandt, die sie in der linken Hand auf Schulterhöhe nur mit den Fingerspitzen hält. Der rechte Arm liegt entspannt entlang ihrer weich geformten Hüfte, in der Hand einen Zopf zarter Trauben. Die Figur steht fest auf ihrem rechten Bein und hat das linke entspannt angewinkelt. Schulter- und Hüftachse neigen sich dadurch gegenläufig und stärken so die Betonung der weiblichen Gestalt.
Der Künstler:
Gustav Oppel

Gustav Oppel

26.9.1891 Volkstedt - 22.7.1978 Berlin
Bildhauer und Modelleur
Ausbildung an den Akademien und Kunstgewerbeschulen in Dresden, München und Berlin. Seit 1918 als selbständiger Bildhauer in Dresden, ab 1931 in Berlin tätig. Arbeitete für die „Schwarzburger Werkstätten für Porzellankunst“, und für die „Aelteste Volkstedter Porzellanfabrik“. War mit Arbeiten an der großen Berliner Kunstausstellung 1923 und 1928/29 an der Internationalen Wanderausstellung der American Federation of Arts, Washington USA sowie an der Weltausstellung in Barcelona beteiligt. 1923 wird er von Schumann als „einer der besten Künstler, die für die Schwarzburger Werkstätten arbeiten“ bezeichnet.

Er schreibt weiter: „In lebendig bewegten, aus der Handlung geborenen Umrissen stehen seine Gestalten vor uns, als ob sie lebten“. 1924 bescheinigt Sörgel ihm folgendes: Gustav Oppel „bringt mit seinen heiteren, lebensfrohen Formen eine ausgesprochen neuzeitliche Note in das Ensemble... die in ihrer Stilreinheit gerade vielen modernen Innenraumkünstlern erwünscht sein wird“. Seine Porzellanplastiken wurden durch zahlreiche Museen erworben, so durch das „Metropolitan Museum“, New York, das „Art Institut of Chicago“, das „Thüringer Museum Eisenach“, und die „Staatlichen Museen Schwerin“.

Biskuitporzellan
Als Biskuitporzellan bezeichnet man unglasiertes und zweimal gebranntes Hartporzellan mit hohem Feldspat- und niedrigem Quarzgehalt. Der Franzose Jean-Jacques Bachelier erfand in den 1750er Jahren diese Variante des Porzellans, das sich aufgrund seiner feinen Möglichkeiten bei der Modellierung und einem samtweichen Erscheinungsbild bis zum Ausgang des Klassizismus höchster Beliebtheit erfreute. Besondere Anwendung fand es bei der Fertigung von Porträtbüsten, Figuren und Lithophanien, da die Formensprache aufgrund der fehlenden Reflexionen (unglasiert und niedriger Quarzgehalt) sehr gut hervortritt.
weitere Informationen
Marke (komplett)
Volkstedt
Breite
20
Höhe
70
Länge
30
Modellnummer
V12454-BIS
Künstler
Oppel Gustav
Dekor
Volkstedt EF Ü1000 B 00091
Markenlabel
VKS
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