Porzellanfigur "Drei Grazien" aus Bisquitporzellan von Felix Zeh

Porzellanfigur "Drei Grazien" aus Bisquitporzellan von Felix Zeh

Artikelbezeichnung:
Porzellanfigur "Drei Grazien" aus Bisquitporzellan von Felix Zeh
Künstler:
Modelnummer:
3283-BIS
Artikelnummer:
4003106603546
Gewicht:
0,80 kg
Größe (LxBxH):
16,0 cm x 9,0 cm x 25,0 cm
Lieferzeit:
Werktage

Bisquitporzellan. Undekoriert

487,00 €
Inkl. 19% MwSt., zzgl. Versandkosten
- +
Beschreibung
Das Kunstwerk:
Ob als Relief am Tempel der Aphrodite, als Gemälde von Rafael oder als Brunnen von Ernemann Sander. Die drei Grazien sind ein in der Kunst oft aufgegriffenes Thema. Die Figurengruppe mit drei Frauen wurde hier von Felix Zeh aus Biskuitporzellan geformt. Die Chariten (die drei Grazien) waren die Kinder des Göttervaters Zeus und Eurynome, der Göttin der Anmut und brachten der griechischen Mythologie nach Anmut, Freude und Schönheit zu den Menschen und den Göttern. In der Kunst werden die drei Grazien meist unbekleidet und sich umarmend dargestellt. Dieser Tradition folgt Felix Zeh mit seiner Nachbildung des Werkes des italienischen Bildhauers Antonio Canova. Die Art der Darstellung im Stile des italienischen Klassizismus bringt die Plastik dekorativ in jedes Ambiente ein. Die hochwertige Porzellanmasse und die kunsthandwerkliche Qualität sind typisch für Exponate der Porzellanmanufaktur Scheibe-Alsbach.
Der Künstler:
Felix Zeh

Felix Zeh

1869 - 1937
Modelleur
1883-1888 als Schüler von Professor Möller. Studium an der Industrieschule Sonneberg. Gehörte zu den Spitzenabsolventen dieser Schule. Von 1888 bis zu seinem Tode als Modelleur in der Porzellanfabrik A. W. F. Kister, Scheibe-Alsbach, tätig. Zeh war neben Schober der meist beschäftigte Modelleur der Manufaktur. Er spezialisierte sich auf Rokoko- und Biedermeierfiguren und auf die Nachbildung historischer Szenen. Ein großer Teil der Napoleonischen Figuren der Manufaktur stammen aus seiner Hand, so z. B. „Napoleon auf der Flucht aus Russland“ oder „Die Begegnung mit Königin Luise“.

Biskuitporzellan
Als Biskuitporzellan bezeichnet man unglasiertes und zweimal gebranntes Hartporzellan mit hohem Feldspat- und niedrigem Quarzgehalt. Der Franzose Jean-Jacques Bachelier erfand in den 1750er Jahren diese Variante des Porzellans, das sich aufgrund seiner feinen Möglichkeiten bei der Modellierung und einem samtweichen Erscheinungsbild bis zum Ausgang des Klassizismus höchster Beliebtheit erfreute. Besondere Anwendung fand es bei der Fertigung von Porträtbüsten, Figuren und Lithophanien, da die Formensprache aufgrund der fehlenden Reflexionen (unglasiert und niedriger Quarzgehalt) sehr gut hervortritt.
weitere Informationen
Marke (komplett)
Scheibe-Alsbach
Breite
9
Höhe
25
Länge
16
Modellnummer
3283-BIS
Künstler
Zeh Felix
Dekor
Scheibe-Al GR -1000 B 00091
Markenlabel
ALS
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